Kalibrierung von
Abgasmessanlagen.

Wir sind spezialisiert auf Abgasmesstechnik für Verbrennungsmotoren. Das Leistungsspektrum umfasst die Installation, Inbetriebnahme, Wartung sowie den Betrieb komplexer Messsysteme.

Präzise Abgasmessung. 
Saubere Ergebnisse

Individuelle Abgasmess- und Aufbereitungsanlagen mit hochpräzisen Analysatoren – für verlässliche Emissionsdaten und maximale Prozesssicherheit.

Passgenaue Systeme

Normenkonforme Analytik

Durch intelligente Aufbereitung und präzise Verdünnung der Abgase schaffen wir optimale Bedingungen für exakte Analysen – unabhängig von Temperatur, Feuchte oder Partikelbelastung. So garantieren wir maximale Reproduzierbarkeit bei jeder Messung.

Unsere Lösungen

Ob gesetzlich vorgeschriebene Typprüfung, regelmäßige Eigenüberwachung oder präzise Forschungsprüfstände – unsere Kalibrierleistungen sichern die lückenlose Rückverfolgbarkeit und höchste Genauigkeit Ihrer Abgasmessanlagen. Wir kalibrieren Ihre Systeme exakt nach geltenden Normen und Herstellervorgaben.

Jetzt effiziente Abgasmessung starten

Sie erhalten Sie nicht nur Messwerte, sondern belastbare Daten, auf die Sie sich jederzeit verlassen können – für mehr Effizienz, Sicherheit und Transparenz.

Installation, Betrieb und Wartung komplexer Messsysteme für Emissionen und Partikel

Kundenmeinungen

FAQ

Warum müssen Abgasmessanlagen kalibriert werden?

Die Komponenten im Abgas (wie $CO$, $CO_2$, $NO_x$, $HC$ und Rußpartikel) greifen im Dauerbetrieb die Sensorik und die optischen Messzellen (z. B. beim NDIR-Analysator) an. Zudem driften Sensoren im Laufe der Zeit natürlicherweise ab. Nur durch regelmäßige Kalibrierung mit zertifizierten Prüfgasen wird sichergestellt, dass die angezeigten Werte exakt der Realität entsprechen und rechtssicher dokumentiert sind.

  • Kalibrieren: Feststellen und Dokumentieren der Abweichung zwischen dem angezeigten Wert der Abgasmessanlage und dem wahren Wert des Prüfmediums (z. B. eines zertifizierten Referenzgases), ohne den Analysator zu verändern.

  • Justieren: Der aktive Eingriff in das Messgerät (z. B. über die Software), um die festgestellte Abweichung zu minimieren, sodass das Gerät wieder exakt misst. Eine Justierung erfordert zwingend eine anschließende Nachkalibrierung.

Das ist die tägliche oder zyklische Überprüfung der Analysatoren direkt am Prüfstand:Zero (Nullpunkt): Das System wird mit einem Nullgas (z. B. hochreinem Stickstoff $N_2$ oder gereinigter Umgebungsluft) gespült, um zu prüfen, ob die Anlage sauber „Null“ anzeigt.Span (Endwert): Das System wird mit einem Kalibriergas beaufschlagt, dessen Konzentration exakt bekannt ist (z. B. 50 ppm $NO$). Zeigt das Gerät Abweichungen, wird der Verstärkungsfaktor nachjustiert.

Bei einem Constant-Volume-Sampling-System (CVS) wird das Abgas mit Umgebungsluft verdünnt, um Kondensation zu verhindern. Hier reicht es nicht, nur die Gasananalysatoren zu kalibrieren. Das gesamte Volumenstrom-Messsystem (meist bestehend aus einer kritischen Venturidüse) muss hochpräzise kalibriert werden, da der Verdünnungsfaktor direkt in die Berechnung der Gesamtemissionen (in $g/km$ oder $g/kWh$) einfließt.

Die Rückverfolgbarkeit wird garantiert, indem die zur Kalibrierung verwendeten Prüfgase und Durchfluss-Normale ihrerseits von akkreditierten Laboren zertifiziert wurden. Jede Kalibrierung muss über eine lückenlose Kette von Vergleichsmessungen bis hin zu den nationalen und internationalen Normalen (z. B. der Physikalisch-Technischen Bundesanstalt – PTB) rückverfolgbar sein.

Kontakt

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